31. Kölner Schultheaterwoche (23.-30.06.2013)

Thementag 1: Ein Tag für Herrn A. - Komödien
 

 


Dienstag 25.06.2013

Köln – Halle Kalk

Neue Griechen & antike Komödien


 

Dienstag, den 25. Juni 2013, besuchte der Alt-Griechisch Kurs von Herrn Möller (E1 - WS 2013) die 31. Schultheaterwoche der Stadt Köln. Das offizielle Motto des ersten Thementages: „Ein Tag für Herrn A. - Komödien“, mochte unspektakulär klingen, doch bereitete uns sehr viel Freude, denn bei Herrn A. handelte es sich um den griechischen Komödiendichter Aristophanes. Bekannt geworden ist Aristophanes nicht nur für die Werke „Lysistrate“ oder „Die Vögel“, sondern auch als Gast bei Platons „Symposion“. Also ein Star der Antike und das nicht zu Unrecht.

 

Im Programm für unseren Kurs standen zwei verschiedene Versionen des Stückes „Die Vögel“. Eine Interpretation der „Lysistrate“ wurde, an unserem Spieltag, bereits im Vorfeld gespielt. Das Besondere an allen drei Stücken war, dass sie ausschließlich von Schultheater-Gruppen dargestellt wurden. Lediglich im Vorfeld durften Lehrer eine „Rolle“ spielen, etwa als Berater oder Regie-Assistent.

Die erste Gruppe der Schüler des Stiftischen Gymnasiums in Düren spielte knapp 90 Minuten. Sie hatte wunderbar durchdachte und selbstgemachte Kostüme, welche man jeder Vogelart spielerisch zuordnen konnte. Das ganze Stück war sehr lebendig und wunderbar koordiniert. 

Die zweite Gruppe der Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums spielte zwar nur 40 Minuten, doch ohne an Eindruck zu verlieren. Hier haben uns eine Licht-Performance und die raffiniert abgeschauten Gangarten der verschiedenen Vögel gefallen. Diese Gruppe hatte eine wildere, doch ebenso überzeugende Spielart.

Beide Interpretationen schafften in unseren Augen einen sehr gelungenen Bezug zum Original.
Doch besser gefiel uns die erste Version des Stiftischen Gymnasiums in Düren. Einfach wegen des talentierten Hauptdarsteller-Paares, in den Rollen des Peithetairos und des Euelpides.

Im Anschluss zu beiden Aufführungen hatten wir, als Gäste, die Möglichkeit einer Besprechung beizuwohnen. Diese fand unter den drei Schultheater-Gruppen, deren Lehrern, den Ausrichtern der Schultheaterwochen und den Zuschauern statt. Hier war es sehr interessant zu erfahren, welche Eindrücke die Schauspieler über die fremden, aber vor allem auch über die eigenen Stücke gewinnen konnten.

 

Zu guter Letzt ließen wir den Theater-Nachmittag in einer eigenen Runde ausklingen und konnten uns, bei der einen oder anderen Erfrischung, über die nie endende Aktualität des guten Herrn A. unterhalten.

 

Ein sehr gelungener Ausflug!

 

Ben J. K.